Newsletter 2021

Ausgabe 02

In diesem Newsletter:

IM TREND | DURCH KOOPERATIONEN ANGEBOT BEIM SENIORENWOHNEN VERBESSERN

IM FOKUS | VILVIF – ZUHAUSE VOLLER MÖGLICHKEITEN: DIE NEUE PREMIUMMARKE FÜR SERVICE-WOHNEN

IM INTERVIEW | DR. ANNETTE HEILIG UND ALEXANDER DETTMANN

IM EIGENER SACHE | TERRAGON MIT ERFOLGREICHER STRATEGISCHER WEITERENTWICKLUNG UND AUSBAU DES PROJEKTVOLUMENS

IN DER PRESSE | ARTIKEL AUS DEM HAMBURGER ABENDBLATT

Editorial

 

von Dr. Michael Held

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Ausgabe unseres Newsletters „Modernes Wohnen im Alter“ steht ganz im Zeichen des Aufbruchs. Gemeinsam mit langjährigen Partnern haben wir wichtige Schritte unternommen, neue Standards beim Service-Wohnen für Senioren zu setzen und Potenziale dieses Wachstumsmarkts zu nutzen.

Ein großer Meilenstein ist VILVIF, die gemeinsame neue Premiummarke von TERRAGON und dem Gesundheitskonzern AGAPLESION, mit dem wir bereits seit vielen Jahren vertrauensvoll und erfolgreich zusammenarbeiten. Mit dem Fokus auf anspruchsvolle Architektur und Servicequalität schaffen wir mit VILVIF neue Möglichkeiten für ein vielseitiges und aktives Leben einer veränderten älteren Generation. In einem Interview in diesem Newsletter erläutern meine Vorstandskollegin Dr. Annette Heilig, CSO der TERRAGON AG, und Alexander Dettmann, Prokurist der AGAPLESION gAG, die Hintergründe. Vorweg bereits an dieser Stelle: VILVIF wird die Residenzen in Berlin-Grünau und Ahrensburg betreiben. Ahrensburg wurde gerade eröffnet, die Eröffnung der Berliner Wohnanlage in einzigartiger Lage von Berlin steht kurz bevor.

Wir freuen uns, Ihnen in diesem Newsletter ein weiteres Leuchtturmprojekt vorzustellen: In Europas größtem innerstädtischen Stadtentwicklungsvorhaben, der „HafenCity“ in Hamburg, entsteht das Wohnungsprojekt „VILVIF Hamburg“ mit einem Investitionsvolumen im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Im nördlichen Teil des „Westfield Hamburg-Überseequartiers“ errichten wir im Joint Venture mit dem Hamburger Projektentwickler Garbe Premiumwohnungen für urbanes Senior-Living mit rund 14.000 Quadratmeter Wohnfläche.

Unser in der Umsetzung befindliches Projektvolumen konnten wir somit auf insgesamt 837 Millionen Euro steigern. Wir sehen uns gut gerüstet, uns dynamisch weiterzuentwickeln, und freuen uns auf die Umsetzung unserer Projekte.

Ihnen wünsche ich eine spannende Lektüre.

Ihr Dr. Michael Held

Ihr Dr. Michael Held
Vorstandsvorsitzender
TERRAGON AG

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Im Trend

 

DURCH KOOPERATIONEN ANGEBOT BEIM SENIOREN-WOHNEN VERBESSERN

DIE NACHFRAGE NACH MODERNEN UND INDIVIDUELLEN LÖSUNGEN FÜR DAS WOHNEN IM ALTER STEIGT AUFGRUND DES DEMOGRAFISCHEN WANDELS UND DER VERÄNDERTEN BEDÜRFNISSE DER SENIOREN DYNAMISCH. GLEICHZEITIG IST DER MARKT FÜR SERVICE-WOHNEN IN DEUTSCHLAND VON EINEM CHRONISCHEN PRODUKTMANGEL GEPRÄGT. UM SENIORENWOHNEN WEITERZUENTWICKELN UND DIE ANGEBOTSSTRUKTUR ZU VERBESSERN, SIND INVESTOREN, PROJEKTENTWICKLER UND KOMMUNEN BEZIEHUNGSWEISE STADTENTWICKLER GLEICHERMASSEN GEFORDERT.

Durch den gezielten Auf- und Ausbau von strategischen Partnerschaften können große Potenziale genutzt werden, das Angebot zu erweitern und zukunftsfähige Projekte umzusetzen, die langfristig einen Bedarf treffen. Kooperationen können auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette ansetzen. Es geht neben der verbesserten Grundstücksakquise auch um die Bündelung von Kompetenzen und eine effiziente Aufgabenverteilung, um Prozesse zu optimieren.

TERRAGON arbeitet seit Jahren mit verschiedenen Partnern bei Projekten zusammen, verbindet Servicekompetenz mit Bauträgerkompetenz. Projektentwickler wie die Garbe Immobilien-Projekte GmbH übernehmen bei einigen Projekten die Bauherrenfunktion, so auch bei „VILVIF Hamburg“.

Für den erfolgreichen Ankauf des Grundstücks war das Konzept von zentraler Bedeutung. Denn „VILVIF Hamburg“ mit seinem innovativen Senior-Community-Living hat eine überregionale Strahlkraft und stellt einen wichtigen Baustein in der Mehrgenerationen-Idee des Überseequartiers dar. Aber auch die reibungslose Umsetzung des Vorhabens stellt hohe Anforderungen an die Baukompetenz, die auch Garbe mitbringt.

Auch mit großen Immobilieninvestoren wie der Aachener Grundvermögen arbeitet TERRAGON schon länger zusammen. Die Gesellschaft hat die VILVIF-Residenzen in Berlin und Ahrensburg lange vor Fertigstellung im Rahmen von Forward-Deals erworben. Das ist ein Zeichen des Vertrauens in die guten Perspektiven dieser Assetklasse und untermauert die Qualität der Projekte. Denn neben der reinen Ausweitung des Angebots ist vor allem die Weiterentwicklung der Servicequalität wichtig.

Das ist auch das Kernziel der neuen Premiummarke VILVIF im Rahmen des Joint Ventures von TERRAGON und AGAPLESION – ein weiteres hervorragendes Beispiel für die Verzahnung von Expertise in der Entwicklung beim Service-Wohnen, in diesem Fall mit der Exzellenz in Medizin und Pflege von AGAPLESION.

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Im Fokus

 

VILVIF – ZUHAUSE VOLLER MÖGLICHKEITEN:
DIE NEUE PREMIUMMARKE FÜR SERVICE-WOHNEN

Im Oktober 2021 war es nun so weit. VILVIF, die neue gemeinsame Premiummarke von TERRAGON und AGAPLESION, wurde im Zuge der Eröffnung des restaurierten historischen „Riviera“-Saals in Berlin vorgestellt. Das ist ein Meilenstein in der Zusammenarbeit von AGAPLESION, dem größten christlichen Gesundheitskonzern Deutschlands, und TERRAGON, dem Marktführer in der Projektentwicklung von Servicewohnungen für Senioren in Deutschland. Nach mehr als 20 Jahren erfolgreicher Partnerschaft in der Errichtung und dem Betrieb von Premium-Service-Wohnanlagen für Senioren wollen TERRAGON und AGAPLESION bundesweit die neue Premiummarke VILVIF aufbauen und dadurch neue Marktstandards in den Bereichen Servicequalität, Sicherheit und Komfort für die Bewohner setzen.

Enthüllung des neuen VILVIF-Logos am 7. Oktober 2021 in Berlin-Grünau

Die kurz vor der Eröffnung stehende „Vitalresidenz Riviera“, beziehungsweise „VILVIF Berlin“ Grünau ist das Aushängeschild von VILVIF. Das historische Ensemble wurde aufwendig restauriert und ist eine Mischung aus denkmalgeschützter Architektur und modernem Wohnen in sehr guter Lage von Berlin, direkt am Wasser. Es bietet ein attraktives Lebensumfeld für Senioren mit großzügigen Gemeinschaftsflächen und einem reichen Freizeit- und Kulturangebot.

VILVIF ist auch Betreiber der am 1. November 2021 eröffneten Residenz „Service-Wohnen am Schlosspark“, welche fortan als „VILVIF Ahrensburg“ firmiert. Die Service-Wohnanlage mit 99 Wohnungen befindet sich in zentraler Innenstadtlage von Ahrensburg und damit in einer der attraktivsten Wohnlagen in Schleswig-Holstein.

Weitere VILVIF-Projekte mit mehr als 800 Wohneinheiten werden zeitnah folgen. Entscheidungen zu geeigneten neuen Standorten sind bereits erfolgt und mehrere durch Kaufverträge gesichert.

Die neuen VILVIF-Service-Wohnanlagen bieten hohen Wohnkomfort und Service und orientieren sich an der Vier-Sterne-Kategorie im Klassifizierungssystem der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. (gif). Gemäß der Markenphilosophie „Zuhause voller Möglichkeiten“ soll ein hohes Maß an Flexibilität, freier Lebensgestaltung und Eigenständigkeit geboten werden. Umfangreiche Grund- und Wahlservices mit zahlreichen Freizeit- und Kulturangeboten schaffen ein attraktives Lebensumfeld für eine ganz neue Leichtigkeit – beim Wohnen und im Leben.





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Im Interview

 

„WIR WOLLEN ORTE SCHAFFEN, AN DENEN MAN SELBSTBESTIMMT LEBEN KANN“

WAS WAR DAS ZIEL DER GRÜNDUNG DER NEUEN PREMIUMMARKE VILVIF?

Dr. Annette Heilig: Gemeinsam haben wir uns das Ziel gesetzt, eine Marke zu entwickeln, die nicht für ein typisches Seniorenwohnprojekt, sondern für ein einzigartiges Lebensgefühl voller Leichtigkeit steht. In unseren hotelähnlichen Wohnanlagen wollen wir lebendige Orte schaffen, an denen man sich bis ins hohe Alter wohlfühlt und selbstbestimmt nach eigenen Wünschen leben kann. Es geht nicht vordergründig darum, Defizite in den Fähigkeiten auszugleichen, sondern uns ist es wichtig, zu inspirieren und Anreize zu schaffen

WIE SCHAFFEN SIE DAS?

Alexander Dettmann: Durch die Verbindung unserer Kompetenzen. Wir von AGAPLESION bringen unsere Expertise in Medizin und Pflege mit und TERRAGON bringt die Erfahrung in der Entwicklung von hochwertigen Service-Immobilien und das Markt-Knowhow ein. Wir kennen und verstehen beide die Bedürfnisse der Senioren und stellen uns den Veränderungen der Zeit. So können wir proaktiv für unsere Mitmenschen da sein und es ermöglichen, die individuellen Vorstellungen zu verwirklichen. Wir entwickeln uns nicht nur gemeinsam mit unseren Bewohnern weiter, sondern erdenken zusammen mit TERRAGON bereits heute künftige Wohnkonzepte. Angebote in den Bereichen Kultur, Kulinarik, Wellness und Sport gehören ganz klar dazu.

SO WAR ES AUCH AN DER ZEIT, IHRE ZUSAMMENARBEIT WEITER AUSZUBAUEN?

Dr. Annette Heilig: Wir von TERRAGON haben unseren Wachstumskurs ja erheblich verstärkt, um das Service-Wohnen für Senioren bundesweit auszubauen. Da war es zwingend notwendig zu überlegen, mit welchen Konzepten eine neue Generation des Service-Wohnens etabliert werden kann. Es lag für uns nahe, diesen Weg mit AGAPLESION zu gehen, einem der wichtigsten Gesundheitsunternehmen in Deutschland und einer unserem wichtigsten Partner.

Alexander Dettmann: … und in unserem täglichen Tun, wo wir von der ambulanten bis zur vollstationären Pflege die komplette Bandbreite abdecken, haben wir festgestellt, dass das Thema Wohnen mit Service und Unterstützung das ist, was Menschen sich wünschen beim Älterwerden. Das bestärkt uns darin, gemeinsam mit TERRAGON und dem Entwicklerfokus auf das Service-Wohnen eine neue Stufe der Professionalität zu erreichen – angefangen von der Wahl des Standorts über die architektonische Gestaltung bis zu den bedarfsgerechten Services.

WARUM IST ES WICHTIG, DEN MARKT FÜR SERVICE-WOHNEN WEITERZUENTWICKELN?

Dr. Annette Heilig: Weil sich die Bedürfnisse der heutigen Senioren im Vergleich zu früheren komplett verändert haben. Sie sind länger fit, wollen so lange wie möglich aktiv am Leben teilnehmen. Allerdings hinkt das Angebot am Markt der steigenden Nachfrage nach Service-Wohnen deutlich hinterher. So gibt es eine Versorgungslücke in allen Kategorien, die auch durch den demografischen Wandel und den generell erhöhten Bedarf an alternativen Wohnformen im Alter immer größer wird. Es fehlt einfach das Produkt. Rund zwei Drittel der 65-Jährigen und Älteren erwägen momentan einen Umzug in altersgerechte Wohnverhältnisse, aber das Angebot ist nicht ausreichend vorhanden. Nach unserer Analyse besteht in Deutschland ein Bedarf von rund 90.000 Wohnungen im Premium-Service-Wohnsegment, aktuell existieren aber nur 30.000 Wohnungen.

WORIN BESTEHEN MOMENTAN DIE GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN, UM NEUE SERVICE-WOHNUNGEN ZU REALISIEREN?

Dr. Annette Heilig: Es gibt vielschichtige Herausforderungen. Neben einem innovativen Konzept gehört vor allem auch die Wahl der richtigen Standorte dazu. Damit diese für Seniorenwohnen geeignet sind, müssen sie ganz klare Anforderungen erfüllen, sollten zum Beispiel in Innenstädten oder in Stadtnähe sein und eine gute Infrastruktur vorweisen. Denn kurze Wege und ein hoher Freizeitwert sind wichtig für heutige Senioren. Die knappe Verfügbarkeit von geeigneten Grundstücken zur Realisierung neuer Projekte ist natürlich ein Thema. Umso erfreulicher ist es, dass wir mit „VILVIF Hamburg“ bereits ein neues VILVIF-Millionenprojekt in zentraler Lage umsetzen, weitere sind in Prüfung. Das untermauert auch unseren guten Marktzugang und die Qualität unseres Konzepts.

IM PFLEGEBEREICH IST JA DER FACHKRÄFTEMANGEL EIN GROSSES PROBLEM. IST ES FÜR SIE SCHWIERIG, GEEIGNETES PERSONAL ZU FINDEN?

Alexander Dettmann: Gutes Personal zu finden, das ist inzwischen für alle Branchen eine Herausforderung. Aber bislang gelingt uns das gut. Und für die neuen Wohnanlagen sollte man bedenken, dass das Service-Wohnen viel weniger gesetzlich reguliert ist als der Pflegebereich. Der hohe Personalbedarf in der Pflege kann mit Service-Wohnen nicht gleichgestellt werden. Auch verlangt es ganz andere Qualifikationen, weil der Servicecharakter im Mittelpunkt steht, was eher mit dem Hotelbereich vergleichbar ist. Die Mitarbeiter müssen natürlich entsprechend geschult werden, sich immer wieder auf neue Gegebenheiten einstellen und ein gutes Team für die Grund- und Wahlleistungen beim Service-Wohnen bilden.

ZUM SCHLUSS NOCH DIE FRAGE: WIE SIND SIE AUF DEN NAMEN VILVIF GEKOMMEN?

Alexander Dettmann: Entwickelt haben wir diesen im Rahmen eines längeren Markenprozesses. VILVIF steht ja für eine neue Art des Service-Wohnens im Premiumsegment. „VIL“ erinnert an „Villa“ und bezieht sich auf das Wohnen, „VIF“ klingt frisch und lebendig und assoziiert Leichtigkeit als Lebensgefühl. Der Zweiklang aus Wohnen und Leichtigkeit wird auch durch den Claim „Zuhause voller Möglichkeiten“ aufgegriffen. Das Wort „vif“ gibt es übrigens sogar im Duden, es bedeutet aufgeweckt, wendig, rührig – was der neuen Marke entspricht. Auch klanglich hebt sich VILVIF von anderen Marken ab. VILVIF ist zugegeben ein ungewöhnlicher Name und Ungewöhnliches braucht Gewöhnung, bevor es im Kontext selbstverständlich wird. Aber wir sind zuversichtlich, dass sich der Name bei sämtlichen Marktteilnehmern gut einprägen wird.

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IN EIGENER SACHE

 

AKTUELLES

TERRAGON MIT ERFOLGREICHER STRATEGISCHER WEITERENTWICKLUNG UND AUSBAU DES PROJEKTVOLUMENS

TERRAGON hat den Wachstumskurs erfolgreich vorangetrieben und das aktuell in Umsetzung befindliche Projektvolumen auf insgesamt etwa 837 Millionen Euro gesteigert. Im laufenden Geschäftsjahr 2021 konnten bereits vier Großprojekte für Service-Wohnen mit einem Volumen von 510 Millionen Euro akquiriert werden. Weitere Standorte befinden sich in Prüfung, sodass sich die aktuelle Akquisitionspipeline auf etwa 1,1 Milliarden Euro beläuft. TERRAGON ist zuversichtlich, auch in den kommenden Jahren weiter dynamisch und substanziell zu wachsen. Die Basis für die Fortsetzung des Wachstums- und Expansionskurses sind neben der langjährigen Erfahrung und Expertise von TERRAGON auch strategische Partnerschaften, wie mit AGAPLESION, und der Ausbau der gemeinsamen Betreibermarke VILVIF.

AGAPLESION-VORSTAND DR. MARKUS HORNEBER NEUES MITGLIED IM TERRAGON-AUFSICHTSRAT

Der langjährige Vorsitzende des größten christlichen Gesundheitskonzerns Deutschland AGAPESION gAG, Dr. Markus Horneber, wurde in den Aufsichtsrat der TERRAGON AG berufen. Dadurch wird die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit von AGAPLESION und TERRAGON weiter vertieft. Gemeinsam wollen beide Unternehmen neue Standards im Service-Wohnen setzen.

WEITERES MILLIONEN-GROSSPROJEKT – „VILVIF HAMBURG“ IN DER HAFENCITY

In Europas größtem innerstädtischen Stadtentwicklungsvorhaben, der „HafenCity“ in Hamburg, realisiert TERRAGON im Joint Venture mit dem Projektentwickler Garbe Immobilien-Projekte GmbH „VILVIF Hamburg“ . Das Projekt hat ein Investitionsvolumen im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, was erheblich über dem Verkaufsvolumen von Berlin-Grünau liegt. Innerhalb des „Westfield Hamburg-Überseequartiers“ – und damit in bester zentraler Lage an der Elbe – entstehen auf einer Bruttogeschossfläche von 20.400 Quadratmetern 186 speziell für Best-Ager konzipierte Wohnungen im Premiumbereich mit einem umfassenden Serviceangebot. VILVIF, die gemeinsame Marke von TERRAGON und AGAPLESION, wird das Senior-Living-Ensemble nach Fertigstellung betreiben.

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IN DER PRESSE

 

SENIORENWOHNUNGEN SIND BALD FERTIG

Am Reeshoop in Ahrensburg entstehen 99 Einheiten für betreutes Wohnen. Im November ziehen Bewohner ein.

AHRENSBURG – 99 neue Wohnungen für Senioren an der Straße Reeshoop in Ahrensburg stehen kurz vor der Fertigstellung. Zum 1. November sollen bereits die ersten Bewohner einziehen. Auf dem dem Grundstück des ehemaligen Asklepios-Pflegeheims entstehen seit Februar 2020 drei Gebäude mit 50 Zwei- und 49 Ein-Zimmer-Wohnungen für betreutes Wohnen im Premium-Segment.

Am Rande eines Empfangs für die künftigen Bewohner haben sich jetzt Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach und Stormarns Kreispräsident Hans-Werner Harmuth (CDU) das Projekt zeigen lassen. Beide betonten die Bedeutung der Schaffung altersgerechten Wohnraums in Stormarn.

„Der Kreis hat eine besondere Beziehung zu diesem Grundstück, insofern freuen wir uns, dass dieses Projekt hier verwirklicht werden konnte“, sagte Harmuth.

Bis zum Verkauf 2002 an die Asklepios-Gruppe war der Kreis Stormarn Eigentümer des rund 13.500 Quadratmeter großen Areals in unmittelbarer Innenstadtnähe. Dort befand sich ein Pflegeheim mit 64 Plätzen, bestehend aus mehreren Bungalows. Später erwarb das Berliner Immobilienunternehmen Terragon das Grundstück und ließ die sanierungsbedürftigen Bungalows abreißen.

Den südlichen Teil veräußerte die AG, die auf die Entwicklung von Senioren- und Pflegeimmobilien spezialisiert ist, im Juli 2017 an das schwedische Unternehmen Hemsö weiter. Bis Ende 2018 entstand dort für zwölf Millionen Euro ein viergeschossiger Neubau mit 107 Betten in der stationären Pflege.

Auf dem 6914 Quadratmeter messenden nördlichen Teil entwickeln die Berliner gemeinsam mit der Agaplesion gAG, die nach eigenen Angaben eines der größten diakonischen Werke Deutschlands ist, das Projekt „Service-Wohnen Am Schlosspark“. Betrieben werden soll die Anlage durch eine neu gegründete gemeinsame Tochtergesellschaft mit dem Namen VILVIF. Das Investitionsvolumen liegt nach Angaben der Un-ternehmen bei rund 41 Millionen Euro. […]

Dieser Artikel ist beim Hamburger Abendblatt veröffentlicht worden und in voller Länge beim Medium einsehbar.

WAS SENIOREN-WOHNUNGEN IN HAMBURG KOSTEN

Exklusive Studie für die Hansestadt und das Umland: Das Angebot ist vielfältig, die Mietpreise hängen am Komfort. Alle Details:

HAMBURG – Im Alter kann die eigene Immobilie mit vielen Treppen zur Last werden. Vor allem für die Generation 70 plus gewinnen andere Wohnformen an Bedeutung, die mehr Komfort und Service bieten, zumindest für einen Teil der älteren Generation. „Service-Wohnen für Senioren bietet barrierefreie Wohnungen und Serviceleistungen, die es ihnen ermöglichen, weiterhin selbstbestimmt einen Haushalt zu führen“, sagt Annette Heilig, Vorstandsmitglied der Terragon AG. Das Unternehmen ist auf das Wohnen im Alter als Projektentwickler und Bauträger spezialisiert.

Diese Wohnform darf nicht mit Pflegeeinrichtungenverwechselt werden, auch wenn mitunter vom betreuten Wohnen gesprochen wird. „Die Zielgruppe sind Senioren, die meist das 70. Lebensjahr bereits überschritten haben und noch vital und unternehmenslustig sind“, sagt Heilig. Sollten sich dann doch später gesundheitliche Probleme ergeben, können ambulante Pflegeleistungen auch in diesen Appartements in Anspruch genommen werden.

Gemessen am Bedarf, der aktuell auf rund zehn Pro-zent der infrage kommenden Haushalte geschätzt wird, ist Hamburg gut mit Anlagen zum Service-Woh-nen ausgestattet. Auf 100 Haushalte in der Altersgrup-pe 70 plus kommen zehn entsprechende Wohneinhei-ten. Im Hamburger Umland ist der Versorgungsgrad deutlich geringer. In den Landkreisen Stade, Harburg und Lüneburg stehen weniger als drei Wohneinheiten zur Verfügung, wie aus einer Studie von Terragon hervorgeht, die dem Abendblatt exklusiv vorliegt. Lediglich im Kreis Stormarn gibt es mit knapp 13 entsprechenden Wohnungen auf 100 Haushalte eine überdurchschnittliche Versorgung.

„Zielgruppe sind Senioren, die das 70. Lebensjahr überschritten haben und noch vital sind.“ Annette Heilig, Vorstandsmitglied der Terragon AG

In Ahrensburg am Schlosspark errichtet Terragon eine Service-Wohnen-Anlage mit 100 Einheiten. Die Einrichtung mit Vier-Sterne-Niveau soll bis Ende des Jahres bezugsfertig sein, sagt Heilig und nennt Preisbeispiele. […]

Dieser Artikel ist beim Hamburger Abendblatt veröffentlicht worden und in voller Länge beim Medium einsehbar.